Good cold Germany
// Januar 23rd, 2010 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Da ich am 25. Januar eine unverschiebbare Klausur schreiben muss, habe ich mich am Donnerstag morgen wieder auf den Weg nach Deutschland gemacht. Das bedeutete mal wieder um 4:30 Uhr aufstehen, an die Bushaltestelle gehen, mit dem Bus eine Stunde nach Dublin fahren, von da nach Frankfurt Hahn fliegen und noch eine Stunde bei leichtem Schneefall mit dem Bus nach Trier. Gesamtdauer ca. 8,5 Stunden.
Da ich von Donnerstag bis Dienstag wieder im Lande bin, konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, Freitag Abend in mein vorerst letztes Lacrosse Training zu gehen. Natürlich durfte dabei mein Geschwindigkeitsmesser nicht fehlen. Kurz gesagt, es wurden neue Bestmarken aufgestellt und endlich habe ich die Liga der Dreistelligkeit erreicht. 109 km/h sind es geworden und ich muss zugeben, ich bin ein bisschen stolz
Mit dem heutigen Training verabschiede ich mich nun bei meiner Lacrosse-Mannschaft für die nächsten vier Monate. Trainiert fleißig und macht mich am nächsten Karl-Marx-Cup stolz
LEGIONÄRE!!!
Mein erster Schultag
// Januar 19th, 2010 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Wie ihr euch denken könnt geht es hier um meinen ersten Tag am DkIT und nicht um die Gefühle eines aufgeregten 7-jährigen mit einer Art Piniata in Kegelform in der Hand. Da ich letzten Freitag leider noch nicht den Stundenplan für meinen Studiengang bekommen konnte, war ich gestern morgen pünktlich um 9 Uhr, ja hier beginnen die Kurse frühestens um neun, am Sekretariat des Engineering Departments und wartete geduldig bis mein Studiengang aufgerufen wurde.
Der Stundenplan sagte mir, dass ich noch zwei Stunden Pause bis zur ersten Vorlesung hatte. Also machte ich mich schon einmal auf die Suche nach dem Raum. Diesen zu finden war schwieriger als gedacht. Es gibt nämlich keinen direkten Zugang, sondern man muss zuerst in den ersten Stock und von dort gibt es eine Treppe runter. Das gemeine ist, dass der Raum nicht ausgeschildert ist. Obacht also wenn ihr den Raum W116 im Engineering Department sucht.
Meine Kommilitonen sind allesamt Iren. Die Kommunikation ist trotz englischer Sprache nicht immer einfach, denn Iren haben einen Hang dazu, sehr schnell zu sprechen und zu nuscheln. Die Dozenten sind aber größtenteils gut verständlich. Im Gegensatz zu Deutschland ergibt sich die Note der Vorlesungen nicht alleine aus einer Klausur, sondern teilweise auch aus den so genannten Continuous Assessment. Das sind Ausarbeitungen, die man während des Semesters schreibt und abgibt und die in der Regel 30% Prozent der Endnote ausmachen. Mein erstes CA ist am 28.1. fällig. Mal sehen wie gut das mit meiner Klausur am 25.1. zusammen passt.
Bis(s) zum heutigen Tag ;)
// Januar 17th, 2010 // No Comments » // Irland // Irland
Es sind nun ein paar Tage seit meinem letzten Post vergangen und ich will euch natürlich nicht vorenthalten, wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist. Nach dem Einführungstag am Mittwoch gab es am Donnerstag eine sensationelle Schnipsel-Jagd, bei der wir ca. 8km kreuz und quer durch die Stadt laufen durften.
Als das überstanden war, stand etwas Erholung auf meinem Terminkalender und ich habe den Tag mit rumsitzen/-liegen verbracht, bis es Abends mit den anderen ERASMUS Leuten wieder in ein Pub ging.
Für die meisten ERASMUS Studenten stand am Freitag ein Treffen mit dem “Head of Department” ihres Fachbereichs an. Eigentlich für alle… außer für mich. Ein zufälliges Treffen mit Daniel O’Brian, meinem Head of Department, am Donnerstag hatte ergeben, dass er nicht wirklich viel mit mir zu tun haben wird und jemand anderes für mich zuständig sein wird. Am Freitag machte ich mich also auf, um zumindest meinen Stundenplan für die nächste Woche (Vorlesungsbeginn) abzuholen. Ich konnte noch gerade zur Tür des Sekretariats hereinschlüpfen, bevor die Mittagspause begonnen hätte und musste erfahren, dass der Stundenplan leider erst Montag fertig sein wird. Nun werde ich mich wohl überraschen lassen müssen, was auf mich zu kommt.
Später am Tag habe ich mir ein gebrauchtes Fahrrad für 55€ und ein Fahrradschloss (mit 5! Schlüsseln) für 10€ gegönnt, damit ich den Kilometer zum DkIT nicht immer zu Fuß zurücklegen muss. Der Tag wurde mit einer kleinen Zimmerparty mit allen ERASMUS Studenten gekrönt und dann freute ich mich auf den ersten Tag richtig ausschlafen!
Leider bin ich um 9 Uhr aufgewacht und war unfähig wieder einzuschlafen. So viel zum Thema ausschlafen. Nun ja, nach sehr gemütlichem Aufstehen und Duschen in meinem Kühlschrank, der sich Badezimmer nennt, wurde zusammen mit Daniel und Jan, zwei deutschen ERASMUS Studenten, gekocht und gegessen.
Im Laufe des Tages kamen auch meine beiden deutschen Mitbewohner an, die mich ab heute wohl zu den meisten ERASMUS Feiern begleiten werden ![]()
Ihr werdet es erahnen können, die erste Gelegenheit folgte auf dem Fuße und es ging in der typischen Kombination zu erst auf eine Zimmerparty und danach ins Brubakers Pub.
Eines muss an dieser Stelle einmal dringend gesagt werden: Das beste am Aufenthalt in Irland sind bis jetzt eindeutig die anderen ERASMUS Leute. Seit Mittwoch gab es noch keinen Abend, an dem sich nicht ein Großteil der Gruppe getroffen und ein wenig gefeiert hat. Ich hoffe es geht so weiter
Introduction Day
// Januar 13th, 2010 // No Comments » // Irland // Irland
Nachdem mich Andrey gestern Abend und 22:00 Uhr noch einmal aus dem Schlaf gerissen hat um ein paar Teller und Gläser einzusammeln stand er heute morgen wieder mit einem Heizungsmann in der Tür als ich gerade duschen wollte. Das soll jetzt nicht negativ klingen, denn ich bin echt froh, dass jemand sich bemüht die Bude in Schuss zu halten.
Auf dem Weg zum DkIT habe ich ein paar französische ERASMUS Studenten getroffen, denen ich mich angeschlossen habe. Nach dem ersten Zusammentreffen an der Rezeption habe ich mich sofort zu den anderen 4 deutschen Studenten gesellt und es ging in einen Raum zur Begrüßung. Als eine der ersten Handlungen bekamen wir ein willkommens-Päckchen, in dem neben Anmeldeformularen auch eine irische O2 SIM Karte war. Einfach für jeden eine geschenkt. Daumen hoch dafür!
Den Rest des Vormittages haben wir mit hin und herlaufen verbracht und ich habe herausgefunden, dass ich wohl der einzige Elektrotechniker aus dem Ausland bin. Dann habe ich ein selten schlechtes Sandwich für 2,90€!! in der Kantine gegessen. Danach ging es wieder an das hin und her laufen. Nach ca. fünfeinhalb Stunden war ich wieder in meinem Appartment und im Besitz einer Student ID Card.
Gleich danach ging es mit einigen anderen ERASMUS Studenten in die Stadt um ein paar Pubs kennen zu lernen. Da meine letzte Begegnung mit Guiness schon gut 9 Jahre zurück liegt wollte ich dem irischen Nationalbier noch einmal eine Chance geben. Nach einem Schluck stand dann fest: das Schmeckt wie Sojasoße im Bier! und ich werde mich damit kaum anfreunden können. Die Hälfte meines Guiness ging an meinen Nebenmann und nach einem Carlsberg bin ich auf Cola umgestiegen. Vielleicht komme ich irgendwann dazu, etwas näher auf die Pubs einzugehen, aber ich weiß nicht, ob ich jemals Muße dafür finden werde. Lange Rede kurzer Sinn: Ich sitze wieder in meinem kalten, wenn auch nicht mehr ganz so kaltem, Zimmer auf dem Bett und jetzt wird geschlafen.
Der Aufbruch in eine neue Welt
// Januar 12th, 2010 // No Comments » // Irland // Irland
Nun ist es also so weit. Nach zeitintensivem Packen und Umpacken von einem in den anderen Koffer und dann in meinen Rucksack war ich mit meinen Vorbereitungen für die Reise nach Irland fertig und bin ins Bett. Für ungefähr drei Stunden. Um 3:10 Uhr nachts klingelte mein Wecker und es ging zum 4:00 Uhr flibco Bus. Während der Fahrt zum Flughafen Hahn habe ich eine halbe Stunde schlaf finden können und danach, am Flughafen, nur noch Langeweile. Zur Sicherheit war ich gut zwei Stunden vor Abflug vor Ort. Allerdings war das Einchecken des Koffer und der Sicherheitscheck nach ungefähr 15 Minuten erledigt. Also hieß es warten… und warten.
Dann kam Bewegung in die Sache und es wurde in das Flugzeug eingecheckt. Im Flugzeug angekommen und niedergelassen sollte es auch gleich losgehen, nach Plan um 7:10. Vor dem Start musste wegen Schneefalls und tiefer Temperaturen aber noch das Flugzeug enteist werden. Also hieß es warten… und warten. Um ca. 8:00 Uhr ging es dann los Richtung Irland. Den Flug und einen Teil der Wartezeit habe ich verschlafen, aber bei der Landung war an Schlaf nicht zu denken. Ich bin ohnehin kein Freund vom Fliegen, erst recht nicht von extrem unruhigen Landeanflügen und dieser war echt unruhig. Nach viel Schütteln und Wackeln schaffte es der Pilot trotzdem das Flugzeug zu landen. Da mein Bus nach Dundalk sowieso eine Stunde nach planmäßiger Ankunft des Fliegers fahren sollte und der Pilot etwas Zeit gutmachen konnte, musste ich lediglich 20 Minuten warten, bis der Eireann Bus mich eingesammelt hat.
Der Busfahrer war so nett, mich in Dundalk zwischen zwei offiziellen Haltestellen an der Mourne View Hall (meinem Studentenwohnheim) abzusetzen. Da ich im Bus ebenfalls etwas geschlafen hatte, hatte ich leider verpasst, 30 Minuten vor der Ankunft bei der Vermietergesellschaft des Wohnheimes anzurufen, damit mir jemand meinen Schlüssel überreichen kann.
Dort angekommen holte ich das nach und der freundliche Mann am anderen Ende der Leitung sagte: “O.K. Andrey will be with you in two minutes”. Ohje dachte ich mir, wenn ein Ire so etwas sagt wie “gleich” oder “morgen” meint er damit in der Regel dann wenn er Zeit hat. Nach weniger als zehn Minuten stellte sich aber heraus, dass Andrey, der Hausmeister, gar kein Ire ist, sonder Holländer. Er hat mir dann mein Appartment gezeigt, dass ich mir ab 15. Januar mit drei anderen Leuten teilen werde. Doch bis dahin habe ich sturmfreie Bude! Die Wohnung hat nur einen essenziellen Nachteil: sie ist KALT!!!! und wie kalt… Andrey hat gesagt es dauert mit dem warm werden weil wegen Semesterferien keiner im Haus geheizt hat, aber in ein paar Stunden ist das wieder ok. Nun gut dachte ich mir und nahm alles etwas genauer unter die Lupe. Eigenes Zimmer: wirklich geräumig. Gemeinschaftszimmer mit Küche: sauber, die Mitbewohner haben sogar einige Sachen dazu gekauft. Badezimmer: klein aber sauber und SAUKALT!!! Im Kühlschrank fühlt es sich dagegen beheizt an. Der fiese Deckenventilator bläst nämlich zur Zeit wegen des starken Windes keine Luft nach außen, sondern kalte Luft rein. Gut dachte ich mir, in ein paar Stunden ist ja alles etwas besser und ging erst einmal einkaufen und die Stadt zu Fuß erkunden.
Das erst was auf meiner Liste stand waren Müllbeutel, Bett-, Kissen- und Deckenbezug für die vom Wohnheim gestellte Garnitur. Es gibt eine schöne Mall, das marshes shopping centre. Hier gibt es im Penneys alles was man für den Start braucht. Nachdem ich also rausgefunden hatte was Bettdecke auf Englisch heißt (Duvert) machte ich mich Tüten bewaffnet auf den ca. viertelstündigen Rückweg. In der Wohnung angekommen war ich wirklich überrascht, denn es war KALT!!! Geschafft von der Reise hatte ich ein kleines Schläfchen nötig. Nachdem ich also alles ausgepackt, das Bett bezogen und das viel zu kurze Netzwerkkabel in die Buchse gesteckt hatte legte ich mich ins kalte Bett, mit Jacke, Mütze und Schal. Es war KALT, SAUKALT!. Ich habe mir im Teilschlaf eine Stunde lang den A#!@§ abgefroren. Andrey kam nach einem Anruf mal schauen, aber es war halt nix zu machen. Die Heizkörper liefen so heiß wie sie konnten. Also beschloss ich mir noch eine Decke zuzulegen und dem Ventilator im Badezimmer den Schrecken zu nehmen.
Also wieder zum marshes shopping centre und eine Decke, eine Fliejacke, eine Steppweste und Paketklebeband gekauft. Wieder zuhause angekommen habe ich nach einer heißen Tasse Tee ein Stück Müllbeutel vor den Ventilator geklebt um den Luftstrom zu unterbinden (Foto folgt noch). Nach diesem Tag lege ich mich nun also mit meiner Steppweste in mein noch immer kaltes Bett und versuche nicht zu erfrieren…
An-diE-Technik
// Januar 6th, 2010 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Es gibt einen neuen Stern am Blogger-Himmel! Der Andi hat heute begonnen, seinen (E-)Technik-Ubuntu-Allesmögliche Blog zu schreiben. Also schaut mal beim An-diE-Technik (es gibt drei Lesarten für den Namen) Blog vorbei.
Der Zahn ist mir gezogen [Update]
// Januar 6th, 2010 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Ich habe noch einiges, das ich erledigen will bevor ich auf die grüne Insel aufbreche. Eines war der Besuch beim Zahnarzt, damit ich mir keine Sorgen machen muss, in den nächsten vier Monaten im Ausland Zahnschmerzen zu bekommen. Gestern war es dann soweit. Neben etwas Löcherfüllen hat der Zahnarzt allerdings noch etwas entdeckt: einen Weisheitszahn, der mir in spätestens laut Zahnmediziner ein paar Wochen erhebliche Schwierigkeiten bereiten würde. Da hilft nur eins: Raus damit! Also war nach dem Zahnarztbesuch gestern auch noch ein zweiter Termin heute Morgen angesagt. Ein Zahnarzttermin morgens um 7:30, schöner kann ein Tag kaum anfangen…
Ich hatte so meine Bedenken, ob einen Zahn ziehen so kurz vorm Reiseantritt wirklich zu empfehlen ist. Der Zahnarzt meinte: “Das ist kein Problem, der Zahn liegt gut, ist in fünf Minuten gemacht.” Fünf Minuten also… na gut, dachte ich mir, ab auf den Stuhl, Mund mit Desinfektionsmittel ausgespühlt und ab geht’s. Mit einer Zange und einer Art handzahmer Brechstange etwas gehebelt und gezogen, dann Knirschen und Knacken und zack, war er draußen der kleine Mistkerl und das keine ganze Minute später. Rekordverdächtig. Die Wunde ist nicht sehr groß, Schmerzen nahezu nicht vorhanden und Sport machen (Lacrosse am Freitag) ist wohl auch kein Problem, aber den Geschmack von Blut werde ich wohl auch den Rest des Tages noch im Mund haben.
P.S.: Danke Zahnarzt und bis Freitag zur Nachuntersuchung!
[Update 06.01.2010 18:46] Schmerzen und Fieber sind jetzt da…
der maxblog goes Ireland!
// Dezember 14th, 2009 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Euch ist vielleicht schon die dezente Umgestaltung meines Blogs aufgefallen. Das geschieht natürlich nicht ohne Grund und die Kleeblätter und die grüne Farbe leitet natürlich in eine bestimmte Richtung… Nach Irland!
Ich mache ab dem 13. Januar ein Auslandssemester am DkIT (Dundalk Institute of Technologie) in, ihr werdet es bereits geahnt haben, Dundalk (liegt an der Grenze zu Nordirland). Nachdem mein Auslandssemester dort im 4. Semester leider aus Gründen des Dualen Studiums nicht sein sollte, hole ich dies nun in meinem Masterstudium nach. Es kommt vielleicht etwas kurzfristig, aber ich schreibe nicht gerne über ungelegte Eier und deshalb habe ich gewartet, bis das Learning Agreement offiziell von Dundalk unterschrieben wurde.
Da der 13. Januar als Semesteranfang nicht so ganz in unsere deutsche Semesterstruktur passt, werde ich noch einmal für den 25. Januar zurückfliegen müssen, um eine anscheinend unverschiebbare Klausur zu schreiben. Aber ab 26. Januar bin ich dann durchgehend bis ende Mai in Irland und lasse mir den Regen auf den Kopf… ähm… regnen. Ein paar organisatorische Dinge sind noch zu regeln (Krankenversicherung, Kredikarte, …), aber im Prinzip steht meiner Eroberung der grünen Insel nichts mehr im Wege.
Um vorab schon einen Blick auf meine zukünftige Wirkungsstätte werfen zu können, bin ich zusammen mit meiner besseren Hälfte vom 10. bis 12. Dezember nach Irland geflogen. Alles begann mit dem klingeln des Wecker um 3:50 Uhr Nachts, denn der Ryanair Flug ging schon um 7:10 Uhr. Nachdem wir freundlicherweise zur Haltestelle Nells Park in Trier gefahren wurden ging um 4:55 Uhr unser Bus in Richtung Frankfurt Hahn. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Flughafengebäude waren wir durch die ganze Online-Eincheckerei ruckzuck beim Gate und warteten auf unseren Flieger. Zwei Stunden Flug und eine Stunde Zeitverschiebung (-1) kamen wir in Dublin an und machten uns auf die Suche nach dem richtigen Bus. Eine nette, rothaarige, Frau am Informationsschalter sagte uns, dass unser Bus jetzt gerade abfahren müsste. Wir also losgelaufen und die Bushaltestelle gesucht. Haltestelle gefunden, Bus aber nicht. Der war leider schon weg. Dafür stand allerdings ein Mann, der sich als Auslandsbeauftragter einer anderen Fachhochschule entpuppte, an der Haltestelle und wollte ebenfalls nach Dundalk. Froh einen Mitstreiter gefunden zu haben warteten wir ca. eine Stunde beim Sonnenaufgang und schönem Wetter (ca. 9°C aber sonnig), bis der nächste Bus kam und uns mitnahm. Dieser Bus, Nr. 100X von Eireann Bus, fährt genau vor das DkIT. Man braucht nicht umzusteigen, nur reinsetzen, eine gute Stunde warten und aussteigen. Während der Busfahrt, genauer gesagt während eines Nickerchens von ungefähr 20 Minuten Dauer, kam von irgendwo her eine Nebelwand. Als ich aufgewacht bin war die Sichtweite bei ca. 50 Metern und das sollte sich den ganzen Tag nicht mehr ändern.
In Dundalk angekommen, war ich erstmal überrascht, wie neu die Hochschulgebäude aussahen. Danach war ich überrascht, dass es Tee, Kaffee, Kekse und Massagen umsonst gibt… von der Hochschule! Tolle Sachen machen die in Irland! Durch unsere Busbekanntschaft tat sich eine deutsche Studentin, die bis Mitte Dezember noch ein Auslandssemester dort macht auf, die sich bereit erklärte uns das Studentenwohnheim zu zeigen. Nachdem ich mir am Vormittag die Hochschule und Mensa angeschaut habe, war durch diese nicht eingeplante Insider-Führung am späteren Nachmittag schon mein Programm für die zwei vollen Tage Irland erledigt. Da der sagenhafte Bus aber nicht nur bis zum Flughafen, sondern bis in die Innenstadt von Dublin fährt, sind wir am zweiten Tag der Kurzreise nach Dublin gefahren und haben uns die, echt schöne, Innenstadt mal näher angesehen. Nach noch eine Nacht im Crowne Plaza Hotel in Dundalk machten wir uns dann auf den Weg zurück in die Heimat.
Abschließend bleibt zu sagen:
- Es ist saucool, dass mich in Irland ein Bus vom Flughafen bis zu meiner Hochschule fährt
- Es ist saucool, dass der gleiche Bus von Dundalk aus auch bis in die Dublin Innenstadt fährt
- Es ist saucool, dass der das stündlich macht, von 5:30 bis 24:00 Uhr
- Es ist saucool, dass ich immer zu den selben Zeiten zwischen Deutschland und Irland hin- und herreisen kann (Busse, Flüge, alles Linienverkehr)
[album id=4 template=extend]
P.S.: Schaut euch die Fotos und die Kommentare an, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte *schmalz* *schmalz*
Wie schlafen Delphine
// November 26th, 2009 // No Comments » // Wissenswertes // Wissenswertes
Nach einer längeren blogging-Pause gibt es wieder etwas Neues zu berichten. Ich werde ab heute meinen Bildungsauftrag gegenüber jedem meiner beiden Lesern wahrnehmen und ab und zu mal etwas posten, aus dem man noch was lernen kann. Hiermit beginnt also die Ära der Kategorie “Wissenswertes” und die erste Frage die beantwortet wird ist:
Wie schlafen Delphine?
Schlafen ist für ein Säugetier, das im Wasser lebt und hin und wieder Luft schnappen muss keine leichte Aufgabe. Deshalb haben sich die Delphine was besonderes einfallen lassen.
- Schlafen Delphine nah an der Wasseroberfläche (irgendwie logisch oder!?)
- Eine Gehirnhälfte bleibt wach! Bei den Delphinen ist das Atmen nämlich eine bewusste Sache ist und nicht unbewusst wie bei uns Menschen. Die andere Gehirnhälfte kann sich ausruhen und “schläft”.
Damit der Delphin nicht irgendwann halbseitig in Ohnmacht fällt, wechseln sich die beiden Hirnhälften ab und nach wenigen Stunden wird wieder munter weiter geschwommen.
ByePhone
// November 4th, 2009 // No Comments » // Allgemein // Allgemein
Ein knappes Jahr ist es her, dass ich mir das iPhone 3G gekauft habe und obwohl ich ein großer Fan der Apple-Produkte bin, gibt es seit Mitte Oktober ein Handy in Deutschland, das mehr kann als das iPhone, bzw. den Benutzer mehr machen lässt:
Der Palm Pre
Da ich aber auch nicht unbedingt 481€ für den Palm Pre ausgeben wollte, obwohl mein iPhone erst ein Jahr alt ist, kam das ja eigentlich nicht in Frage… Bis zu einer etwas kuriosen Begegnung in einem O2 Shop in Trier.
Ich war gerade dabei mir den Palm Pre etwas genauer anzuschauen und ihn mit meinem iPhone zu vergleichen, als ich ein schon fast unmoralisches Angebot bekam (hier die gekürzte Version).
“Willst du nicht dein iPhone gegen einen neuen Palm Pre tauschen?” erklang es von der Seite.
Kurz drüber nachgedacht und dann das Geschäft per Handschlag besiegelt. Nun, ein paar Tage später, habe ich ein neues Handy! Und, ist er nicht schick?
[imagebrowser id=16]
